Uniklinik Ulm macht sich mit 3D centrexX® fit für die digitale Zukunft

Das intelligente Datenverteilsystem 3D centrexX® der Living Business AG vereinheitlicht seit August den automatisierten Datenaustausch der Uniklinik Ulm mit dem MDK und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens

Die Uniklinik Ulm setzt seit neuestem die Software 3D centrexX® der Living Business AG als Gesamtlösung für den digitalen Datentransport zwischen Klinik, Medizinischem Dienst der Krankenkassen (MDK) und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens ein. Das Hybrid-System fungiert innerhalb der hauseigenen Software-Landschaft als intelligente Datendrehscheibe und automatisiert den kompletten Posteingang, den Postausgang, die Datenerfassung und -verarbeitung der Uniklinik. So lassen sich die heterogenen IT-Systeme der Beteiligten auf smarte Weise verbinden und bestehende Systembrüche ohne jeglichen Implementierungsaufwand überwinden.

Ulm / Leinfelden-Echterdingen, 14. November 2017. Die Digitalisierung ergreift alle Branchen und macht auch vor dem Gesundheitswesen nicht Halt. Um den raschen Anschluss an das digitale Datennetz zu schaffen, hat sich die Uniklinik Ulm für die Einführung einer intelligenten Datenverteilschnittstelle in ihre vorhandene IT-Umgebung entschieden. Mit der Digitalisierung ihrer kompletten Prozesse nimmt die Uniklinik eine Vorreiterrolle ein: Zwar hat bisher mehr als die Hälfte der Krankenhäuser in Deutschland digitale Einzelprojekte auf den Weg gebracht, doch erst jedes vierte Haus kann eine Digital-Strategie vorweisen, so das Ergebnis einer aktuellen Studie zur Digitalisierung in der Gesundheitswirtschaft im Auftrag von Mummert Healthcare Consulting.

Gerade mit Blick auf den wachsenden Konkurrenzdruck im Krankenhaussektor kann die Umsetzung einer Digitalstrategie jedoch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bedeuten, der nicht nur die Bilanz des Krankenhauses verbessert, sondern auch dem Patienten nutzt: Durch die Digitalisierung informationsbasierter Prozesse lassen sich die Wartezeiten beispielsweise bei MRT und Endoskopie und damit auch die Liegezeiten verkürzen, erklärt Peter Asché, Vizepräsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) e. V., im Gespräch mit „Archiv Aktiv“. Mit einer stärkeren Vernetzung und intelligenter Datennutzung könnten darüber hinaus neue Therapien besser erforscht, Krankheiten nachhaltiger bekämpft werden.

Während die Industrie den Nutzen von Software zur Vereinfachung und Verbesserung von Prozessabläufen schon lange erkannt und umgesetzt hat, ist im deutschen Gesundheitswesen die Nutzung eines vollständig digitalisierten und auf einheitlichen Standards basierenden Systems durch alle Akteure noch eine Zukunftsvision. Schuld hieran sind neben den starren Sektorengrenzen besonders die Vorbehalte der Beteiligten gegenüber einer zentralen Speicherung von Patientendaten.

Doch auch die Politik hat die Notwendigkeit erkannt, die Digitalisierung im Gesundheitswesen zu fördern, z.B. durch die Gründung einer „Dialog-Plattform Digitale Gesundheit“, um die Nutzung von Technologien zur Bereitstellung und Auswertung großer Datenmengen (Big-Data) für die Patientenversorgung voranzutreiben. Die Einführung von elektronischen Patientenakten soll beschleunigt werden, um die Forschung und Versorgung im Interesse der Patientinnen und Patienten weiter zu verbessern.

Bearbeitungszeit verkürzen, Erlöskürzungen sichern

Die Digitalisierung der Dokumentation und des Datenaustausches birgt besonders für Kliniken entscheidende Vorteile: Um in einem an Fallpauschalen ausgerichteten Entgeltsystem langfristig wettbewerbsfähig zu sein und eine adäquate Versorgung der Patienten sicherzustellen, ist die ordnungsgemäße Abbildung der Leistungserbringung unerlässlich. Die lückenlose Dokumentation der Patientenversorgung ist ein Muss für jede Klinik, da nicht nur die Patienten ein Recht auf Auskunft zu ihrer Behandlung haben, sondern im DRG-System auch die Zuteilung der Entgelte hiervon entscheidend abhängt. Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Abrechnung von Krankenhausleistungen gegenüber der Krankenkasse können einen weitergehenden Austausch zwischen Krankenkasse und/ oder MDK und dem Krankenhaus erforderlich machen. Diese Prüfszenarien erhöhen die Arbeitsbelastung aller Beteiligten weiter und binden Kapazitäten, die für die eigentlichen Kernaufgaben in der Patientenversorgung nicht mehr zur Verfügung stehen.

3D centrexX®: Vom Projektstart zum Go Live in nur sechs Monaten

Die Uniklinik Ulm hat sich den Herausforderungen dieses heterogenen Umfelds in der Krankenhausabrechnung aktiv gestellt und beschlossen, die Vorteile der Digitalisierung ihrer Prozessabläufe zu heben. An die Living Business AG wurde im Herbst 2016 die Anforderung herangetragen, ein intelligentes Datenverteilsystem in die vorhandene IT-Landschaft einzubinden, um dem sämtliche Anforderungen des MDK automatisiert bedienen zu können und den Datenaustausch mit weiteren Akteuren des Gesundheitswesens zu vereinheitlichen.

Im August wurde die Einbindung des neuen digitalen MDK-Prozesses via 3D centrexX® erfolgreich abgeschlossen, technische Implementierung und prozessuale Einbindung in die täglichen Abläufe wurden in einem interdisziplinären Team in nur sechs Monaten gemeistert.

Dokumente zu den Prüfakten werden zukünftig direkt durch den Medizin-Controller an die Cloud des MDK geschickt, 3D CentrexX® sorgt für die effiziente Bereitstellung und die Qualifizierung der zu dem Behandlungsfall erfassten Daten, die weit über eine normale OCR-Bilderkennung hinausgeht.

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